Auktionen für Oldtimer: So holen Sie das Beste raus

von | Jan. 6, 2025 | Partner & Empfehlungen | 0 Kommentare

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Wer sich den Traum vom eigenen Oldtimer erfüllen, die eigene Sammlung erweitern oder gewinnbringend in einen historischen Wagen investieren möchte, hat verschiedene Möglichkeiten. Oft fällt die Wahl auf einen spezialisierten Händler, den Kauf von Privat oder eine Oldtimer-Auktion. Was es bei der Teilnahme an einer Auktion zu beachten gilt und was die besten Veranstalter sind, verraten wir Ihnen im Folgenden.

Online und vor Ort: Auktionen für Classic Cars

Auktionen für Oldtimer sind eine beliebte Möglichkeit, um sich den Traum vom eigenen historischen Wagen zu erfüllen. Seit der Corona-Pandemie gewinnen vor allem Online-Auktionen an Popularität. Auch führende Auktionshäuser wie Bonhams, Dorotheum oder Silverstone Auctions führen Versteigerungen mittlerweile online durch. Trotzdem gibt es natürlich auch weiterhin Veranstaltungen, die Oldtimer-Enthusiasten vor Ort besuchen können. 

Zu den größten Oldtimer-Auktionsplattformen gehören unter anderem „Catawiki„, „My Next Classic„, „Classicbid“ und „BidaClassic„. Auch „Kickdown„, „Classic Trader“ und „Classicdriver.com“ sind Szene-Insidern ein Begriff. Sie halten ein breites Spektrum an Angeboten bereit, die sich über verschiedene Budgets und Interessenten jeder Art erstrecken.

Tipps für die Oldtimer Auktion - 3

Bildquelle: Zainab – stock.adobe.com

Das Online-Bieten punktet vor allem mit Flexibilität und leichter Zugänglichkeit. Allerdings ist eine Begutachtung des Wagens in der Regel nicht möglich.

Physische Auktionen stellen sich deshalb als ein wichtiges Element für die Oldtimer-Szene dar und dienen nicht nur der Schnäppchen-Jagd, sondern auch dem persönlichen Austausch. Oldtimer-Enthusiasten können Erfahrungen teilen, Kontakte knüpfen und über den Wert der angebotenen Oldtimer fachsimpeln.

Einflussfaktoren für den Wert eines Oldtimers

Wie sich der Wert eines Oldtimers entwickelt, richtet sich maßgeblich nach seinem Erhaltungszustand. Ein perfekter Zustand erzielt am Markt Spitzenpreise und wird mit der Zustandsnote 1 ausgezeichnet. Darüber hinaus kommen weitere Faktoren ins Spiel, die etwa die produzierte Stückzahl, die Farbe, die Originalität, den Kilometerstand und seltene Ausstattungsvarianten zur Bauzeit umfassen.

Auch die Vorgeschichte des Fahrzeugs spielt eine Rolle. Besonders begehrte und seltene Modelle erreichen bei Auktionen außergewöhnliche Preise. Voraussetzung ist, dass sie einen Teil der Automobilgeschichte darstellen und sich in einem Top-Zustand befinden. Solche Angebote sind vor allem bei Investoren und Sammlern äußerst begehrt.

Rekordpreise bei Oldtimer-Auktionen: Der Mercedes 300 SLR „Uhlenhaut-Coupé“ hält aktuell den Rekordpreis für Oldtimer-Auktionen. In Zusammenarbeit mit RM Sotheby’s wechselte das automobile Schmuckstück im Mai 2022 für 135 Millionen Euro den Besitzer – die Versteigerung erfolgte an eine Privatperson. Anfang März 2023 wurde über Gooding & Company zudem ein Ferrari 250 GT SWB California Spider für 18 Millionen US-Dollar versteigert.

Vor der Auktion möglichst viele Informationen sammeln

Bevor Sie einen Oldtimer kaufen oder ersteigern, gilt es, möglichst viele Informationen über den favorisierten Wagen zu sammeln. Fachzeitschriften, Oldtimer-Clubs, Oldtimer-Treffen, spezialisierte Händler und Sachverständige sind mögliche Quellen, um sich über das ins Auge gefasste Fahrzeug detailliert zu informieren. Sie sollten die typischen Schwachstellen kennen und wissen, worauf es bei einer optischen Begutachtung ankommt.

Wichtig zu wissen: Bei einer Oldtimer-Auktion gilt gewöhnlich die Regel „gekauft wie gesehen“. Eine Ausnahme besteht lediglich dann, wenn der Vorbesitzer Mängel bewusst und arglistig verschwiegen hat.

Auktionshäuser geben in der Regel einen Auktionskatalog aus, der zwischen 10 und 100 Euro kosten kann. Er enthält eine sehr detaillierte Beschreibung der angebotenen Classic Cars sowie mindestens ein Foto. Bei Online-Auktionen gibt es in der Regel keinen Katalog. Eine eingehende Beschreibung finden Sie meist direkt beim jeweiligen Auktionsgebot. Zudem können Sie einsehen, ob Gutachten vorliegen und ob das Fahrzeug von einem neutralen Gutachter geprüft wurde.

Ersteigern Sie einen Oldtimer über ein Auktionshaus, haben Sie in der Regel die Möglichkeit, das Fahrzeug der Wahl beim sogenannten Viewing zu begutachten. Probefahrten sind für gewöhnlich nicht möglich, allerdings können Sie den Mitarbeitern des Auktionshauses gezielt Fragen stellen und etwa in Erfahrung bringen, ob mit dem Wagen vor der Anmeldung zur Auktion eine Probefahrt unternommen wurde.

Bei Online-Auktionen entfällt diese Möglichkeit, weshalb Sie die Beschreibung besonders detailliert studieren und abwägen sollten, ob der beschriebene Fahrzeugzustand den Preis rechtfertigt.

Weiterführender Tipp: Worauf es beim Oldtimer-Kauf ankommt und wie Sie einen Oldtimer klug kaufen, verraten wir Ihnen anhand von zehn Tipps in einem weiteren Blogbeitrag.

Tipps für die Oldtimer Auktion - 2

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